Perger - Gemeindezeitung 2/2026

VEREINE/ORGANISATIONEN Bauernbund neu aufgestellt Der Bauernbund Perg hat sich personell neu organisiert. Im Rahmen einer Versammlung wurde Rosi Ferstl einstimmig zur neuen Obfrau gewählt. Ebenso erhielt Sabine Leitner als Ortsbäuerin mit ihrem engagierten Bäuerinnenteam die volle Unterstützung der anwesenden Mitglieder. Insgesamt nahmen rund 40 Landwirt/-innen teil. Das Ergebnis mit 100 Prozent Zustimmung zeigt den starken Zusammenhalt innerhalb der Organisation und das Vertrauen in das neue Führungsteam. Auch Vizebürgermeister Mag. (FH) Leo Gmeiner war bei der Veranstaltung vor Ort und gratulierte den Gewählten persönlich. Die Neuausrichtung gilt als wichtiges Signal im Hinblick auf die kommenden Landwirtschaftskammerwahlen. Der Bauernbund Perg möchte damit die Interessen der regionalen Landwirtschaft weiterhin konsequent vertreten und die Zusammenarbeit innerhalb der bäuerlichen Gemeinschaft stärken. Die Stadt Perg bedankt sich für das Engagement aller Funktionär/-innen und wünscht dem neuen Team viel Erfolg für die zukünftigen Aufgaben. Die Landwirtschaft hat in der Region eine große Bedeutung und trägt wesentlich zur Versorgung, zur Pflege der Kulturlandschaft sowie zur regionalen Wertschöpfung bei. v.l.n.r.: Vzbm. Mag. (FH) Leo Gmeiner, Ortsbäurin Sabine Lettner, Obfrau Bauernbund Rosi Ferstl Offene Jugendarbeit wirkt Die Tür geht auf, einer nach dem anderen kommt ins Jugendzentrum. Kein Termin, keine Anmeldung – einfach ankommen. Ein kurzes „Hey“, ein Nicken, manchmal nur ein stilles Dasein. Nach der Schule fällt hier vieles ab: Stress, Druck, Erwartungen. Einige holen sich ein Getränk, andere setzen sich dazu und erzählen, was gerade los ist – in der Schule, zu Hause oder im Freundeskreis. Wir hören zu. Ohne Bewertung, ohne Druck. Einfach auf Augenhöhe. Nebenbei wird gespielt: Tischtennis, Wuzzler oder eine Runde an der Konsole. Manche wollen direkt gemeinsam spielen, andere brauchen erst Zeit. Wer neu ist, wird willkommen geheißen, bekommt alles gezeigt und lernt die wenigen, klaren Regeln: Respekt, keine Gewalt, ein gutes Miteinander. Und dann gibt es die ruhigeren Momente. „Können wir kurz ins Büro gehen?“ Wenn diese Frage kommt, geht es oft um Persönliches. Um Themen, die Vertrauen brauchen. Genau hier zeigt sich, wie wichtig Beziehungsarbeit ist: Wir sind da, hören zu, begleiten. Der Alltag im Jugendzentrum ist so vielfältig wie die Jugendlichen selbst. Manche machen freiwillig ihre Hausübungen, andere diskutieren über Zukunft, Chancen oder Gerechtigkeit. Viele kommen einfach, um zu essen, zu spielen, zu reden oder sich auszuruhen. Wir setzen keinen Druck, aber wir sprechen über Entscheidungen und deren Folgen. Beziehung entsteht nicht durch Vorschriften, sondern durch Vertrauen, Zeit und ehrliches Interesse. Offene Jugendarbeit endet aber nicht an der Tür. Wir gehen auch hinaus: organisieren Ausflüge, machen Sport und schaffen gemeinsame Erlebnisse. Gerade dort entstehen oft die stärksten Verbindungen. Und genau darin liegt die Stärke: Offene Jugendarbeit wirkt. Leise, nachhaltig – und oft erst auf den zweiten Blick. Jugendzentren sind sichere Räume, Orte der Begegnung und für viele junge Menschen ein wichtiger Anker im Alltag. PERGER GEMEINDEZEITUNG 02/26 I www.perg.at 18

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