Perger - Gemeindezeitung 2/2026

3 PERGER GEMEINDEZEITUNG 02/26 I www.perg.at GEMEINDE/POLITIK Nachhaltige Raumentwicklung für Stadtregion Aist Naarn In über 11.000 Arbeitsstunden erarbeiteten 36 Raum- planungs-Studierende der Technischen Universität Wien in diesem Wintersemester neun räumliche Entwicklungskonzepte für die Stadtregion Aist-Naarn mit ihren Gemeinden Perg, Schwertberg, Naarn und Arbing. Ihre umfangreichen Ergebnisse stellten sie im Februar im Kulturzeughaus Perg den erschienenen politischen Vertreter/innen der Stadtregion vor und diskutierten diese im Anschluss ausführlich. Die Stadtregion zeichnet eine hohe Lebensqualität, die wirtschaftliche Stärke sowie eine gute Kultur der interkommunalen Zusammenarbeit aus. Darauf aufbauend wurden in den räumlichen Entwicklungskonzepten mit den klingenden Namen wie etwa „Verstrickt und zaumgenäht“ oder „Produktivregion“ Zukunftsbilder für die Region für ihre Siedlungsentwicklung, Naturräume und Mobilität entworfen. Aus den Konzepten wurden insgesamt 220 Maßnahmenvorschläge abgeleitet sowie 9 konkrete Leitprojekte erarbeitet. „Wir sind sehr dankbar für diese lohnende Kooperation mit der Technischen Universität Wien. Die fachlichen Impulse und der unvoreingenommene Blick der Studierenden hilft uns in der Region, gute Entscheidungen zu treffen, um unsere Entwicklungspotentiale auch zu nutzen“ so LAbg. Bürgermeister Toni Froschauer. Das Studienprojekt startete im Oktober mit einem viertägigen Workshop der Studierenden in der Stadtregion. Dabei standen zum Kennenlernen der Region u.a. Gemeindebesuche, Impulsvorträge sowie ein Betriebsbesuch im LOC-Werk in Arbing am Programm. Unter der Leitung von Studiendekan Prof. Thomas Dillinger erfolgte die Analyse und Erarbeitung der räumlichen Entwicklungskonzepte über das gesamte Wintersemester hinweg in enger Abstimmung mit den Bürgermeistern und den Gemeindeverwaltungen. Als fachliche und organisatorische Schnittstelle zwischen Universität und Region unterstützte Christoph Artner-Sulzer von der Regionalmanagement-Geschäftsstelle Mühlviertel. Das Projekt wurde im Rahmen des EUREGIO-Kooperationsfonds unterstützt, der die Übernachtungskosten der Studierenden übernommen hat. Die Ergebnisse finden Sie hier: https://p2.dap.tuwien.ac.at

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