7 INTERVIEW MIT DR. DR. MED. MICHAEL ARVANITAKIS Das Hauptziel ist für mich, die medizinische Versorgung in Perg und Umgebung zu verbessern. Ein Nebenziel ist es, ein gutes Arbeitsklima für das medizinische Personal zu schaffen, in dem jede/jeder gern arbeitet. Nur so kann eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung gesichert werden! Wer wird Ihrer Meinung nach am meisten von diesem Projekt profitieren? Die Einwohner von Perg! Wie wollen Sie sicherstellen, dass das Projekt nachhaltig und langfristig erfolgreich ist? Persönlich dafür zu sorgen, dass wir unseren Prinzipien treu bleiben: qualitativ hochwertige Medizin zu betreiben, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht das Geld oder andere materielle Dinge! Was hat Sie persönlich dazu bewogen, ein Projekt dieser Größenordnung anzugehen? Gab es einen bestimmten Auslöser oder eine Vision, die Sie verfolgen? Durch strukturelle Veränderungen im Krankenhaus, die meiner Vorstellung von Medizin nicht entsprechen, war der Zeitpunkt gekommen, den Schritt in die Selbständigkeit zu machen und zu versuchen, meine Ideen umzusetzen. Wie wollen Sie Ihre medizinische Erfahrung in das Projekt einbringen, um es einzigartig zu machen? Indem ich selbst mitarbeite und gestalte. Sowohl als Arzt als auch Geschäftsführer möchte ich mit gutem Beispiel vorangehen, um meine Ideen und Vorstellungen von „guter Medizin“ im Pebios und im PVZ Perg umzusetzen! Gibt es Werte oder Prinzipien, die Ihnen besonders wichtig sind und die Sie mit diesem Projekt verwirklichen möchten? Die Menschen müssen im Mittelpunkt stehen und gerne herkommen. Damit meine ich nicht nur die PatientInnen sondern auch alle MitarbeiterInnen, ÄrztInnen und TherapeutInnen! PERSÖNLICHERE FRAGEN: Wie schaffen Sie es, die Balance zwischen Ihrem Beruf und Ihrem Privatleben zu halten? Ich gebe mein Bestes, meine Zeit so zielgerichtet wie möglich einzusetzen. Das erfordert stets eine gute Planung. Was machen Sie in Ihrer Freizeit, um abzuschalten und neue Energie zu tanken? Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie versuche Sport zu machen. Gibt es ein Buch, eine Reise oder eine Erfahrung, die Ihr Leben stark geprägt hat? Meine Kindheit in Kreta, bzw. das Aufwachsen in zwei verschiedenen Ländern und Kulturkreisen hat mich stark geprägt. Wenn Sie in die Zukunft blicken: Wo sehen Sie sich und Ihr Projekt in zehn Jahren? Mein Projekt läuft dann hoffentlich schon neun Jahre erfolgreich und wie von mir geplant und ich habe einen ruhigen und langweiligen Alltag. ABSCHLUSSFRAGE: Wie können Interessierte oder Unterstützer Teil dieses Projekts werden? Gute und motivierte Mitarbeiter aus der Umgebung sind bei uns immer herzlich willkommen. DAHEIM IN OBERÖSTERREICH
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