Perger Info 02/2025

7 SPORT- UND KULTURAUSSCHUSS DAHEIM IN OBERÖSTERREICH Anton Wahlmüller Gemeinderat PERGKIRCHEN STRAHLT NEU Große Freude in der Perger Bevölkerung über das neue Musikheim, den neu renovierten Pfarrhof und den schönen neuen Dorfplatz in Pergkirchen! LAbg. Bgm. Anton Froschauer begann seine Festrede mit einem Halleluja und brachte dabei seine Freude und auch die bei den Ehrengästen, Festgästen, und der Bevölkerung zum Ausdruck, über das 3 Dimensionale Projekt „Musikheim, Pfarrhof und Dorfplatz“. Große Dankbarkeit empfindet Bgm. Froschauer, dass ein Projekt welches viele Jahre in Anspruch genommen hat und wofür viele tausend ehrenamtliche Stunden geleistet wurden, nun der Bestimmung übergeben werden kann. Generalvikar Dr. Dr. Severin Lederhilger hat beim Festgottesdienst auch das Verbindende mit diesem Großprojekt in den Vordergrund gerückt. Die neuen Räumlichkeiten und Plätze laden ein und sind eine Basis zum gemeinsamen Feiern, Arbeiten, Musizieren und Singen in denen das Dorf-, Pfarr- und Vereinsleben für Jung und Alt gut unterstützt wird. Musikalisch wurde der Festgottesdienst vom Kirchenchor und dem Saxophon Quartett des MV-Pergkirchen gestaltet. Pfarrer Konrad Hörmanseder und Generalvikar Lederhilger haben die neuen Räumlichkeiten und die neu angekauften Kreuze gesegnet und wünschten einen guten Geist, ein gutes Miteinander und viel Glück und Freude in den neuen Gebäuden. Rund 1.000 Besucher kamen zum Eröffnungsfest nach Pergkirchen und feierten mit dem Musikverein Pergkirchen, der Pfarre und dem Kirchenchor bis in die Abendstunden. Das Projekt: Einen ganz wesentlichen Beitrag hat dabei Architekt Dipl.-Ing. Hannes Quast geleistet. In Verbindung mit dem alten Pfarrhofgebäude und einem Teilabriss wurde durch die Planung des Musikheims ein neues Ensemble geschaffen, das gemeinsam mit den umliegenden Bestandsgebäuden die Möglichkeit, ja die Entstehung einer neuen Dorfplatzsituation zugelassen hat. Im Musikheim hat Quast eine architektonische Meisterleistung hingelegt. Er hat die Haupträume Orchesterprobenraum, Register- probenraum, der auch für die Pfarre und den Chor genutzt werden kann. In seiner Kubatur und räumlichen Dimension klar von den Funktionsräumen, wie Büro, Notenarchiv, Trachtenarchiv, Foyer und Technikraum abgegrenzt, sodass eine tolle Raumakustik für die Musiker und Sänger da ist. Im pfarrlichen Bereich war der erfahrene Architekt auch sehr gefordert, die alte Bausubstanz und Statik, dem vorgegebenen engen Spielraum des Denkmalamtes und den Ansprüchen für den Raumbedarf innerhalb des Hauses und Bauplatzes in Einklang zu bringen. Während der Bauzeit mussten auch noch weitere spontane Änderungen planerisch und baulich umgesetzt werden. Wir haben beim Putzabschlagen und Mauerdurchbruch ein - wie wir heute sagen - „richtiges Juwel“ entdeckt. Es stammt vermutlich aus der Anfangszeit - so rund um 1060 bis 1088 - der damaligen romanischen Kirchenerrichtung. Dieses Juwel ist jetzt ein kleines Museum welches künftig mit verschiedenen Themen bespielt werden kann.

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